Die Ernährung des vierbeinigen Lieblings

 

von Leinentausch

 

 

Ein breites und oft heiß diskutiertes Thema. Wir möchten mit diesem Beitrag einen kleinen Überblick geben, was es eigentlich alles in der Hundewelt zum „Futtern“ gibt.
Und unterscheiden hierbei:

Vegane & Vegetarische Ernährung
Trockenfutter
Dosenfutter / Nasses Hundefutter
Selbst-Gekochtes Futter
Teil-B.A.R.F.
B.A.R.F.

Wir alle möchten, dass unsere vierbeinigen Lieblinge nur das Beste bekommen. Schließlich sind wir als Besitzer verantwortlich für die Ernährung und Gesundheit unserer Hunde.

Leinentausch Tipp:
Wer noch nicht das richtige Futter gefunden hat, wird bei
pets Premium sehr nett beraten.

 

Aber welcher Hundebesitzer kennt das nicht: Da steht man vor einem riesigen Futter-Dschungel und weiß nicht, was man eigentlich haben möchte.

Vegane & vegetarische Ernährung: Eine fleischlose Ernährung für den Hund? Was sich anfangs sehr komisch anhört, ist tatsächlich möglich. Eine vegetarische – fleischlose - und sogar eine vegane - rein pflanzliche – Ernährung gibt es auch bei Hunden. Die Gründe können ethisch, gesundheitlich oder auch eine Fleischunverträglichkeit sein. Wichtig ist es den Vierbeiner mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Um den Hund ausgewogen zu ernähren müssen bestimmte Ergänzungsprodukte hinzugefügt werden. Dann – so sagen Studien – sei eine vegetarische oder auch vegane Ernährung für Hunde möglich.

Trockenfutter: Der Vorteil von Trockenfutter: Es ist unkompliziert, einmal in den Sack gegriffen und schon hat der Hund Futter im Napf. Es ist gut zu lagern, macht wenig Dreck beim Verzehr und ist oft günstig. Trockenfutter wird oft nachgesagt, dass zu viel Getreide und Gemüse als „Füll“Material enthalten ist. Doch das stimmt nicht bei allen. Es gibt wirklich gutes Trockenfutter mit dem ich meinen Hund gut und ausgewogen ernähren kann. Hier lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe, ob genügend Fleischanteil vorhanden ist.

Dosenfutter oder auch Nasses Hundefutter: Für manche Hundebesitzer ist BARFEN nicht geeignet, vom Trockenfutter sind sie allerdings auch nicht begeistert. Eine Alternative dazu ist Nasses Hundefutter aus der Dose. Der Vorteil liegt ganz klar auf der Hand: Nassfutter in der Dose ist nicht aufwendig zu lagern und praktisch für unterwegs. Bei der Auswahl des Nassfutters sollte man sehr gut darauf achten, was enthalten ist und was mein Hund benötigt. Hier gilt ganz klar wie bei uns Menschen auch, was als erstes draufsteht, ist ein großer Anteil.

Selbst-Gekochtes Futter: Wer gerne kocht und die Zeit hat, kann für seinen Liebling – Hund, nicht Partner ;) – selbst kochen. Der Vorteil ist natürlich, dass man selbst weiß und entscheiden kann, was in das Hundefutter hineinkommt. Gerade bei einer Futtermittel-Unverträglichkeit lässt sich so viel einfacher bestimmen, was der Vierbeiner zu fressen bekommt. Hierbei gilt es seinen Hund gut zu beobachten, auf welche Lebensmittel er reagiert und verträgt. Ähnlich wie beim Menschen besteht selbstgekochtes Hundefutter aus Fleisch, Gemüse und einer Sättigungsbeilage – nur die Gewürze werden weggelassen. Anregungen und Rezepte finden sich im Internet und in speziellen Hunde-Kochbüchern.

Teil-B.A.R.F.: Gerade für den Übergang von Trockenfutter zu B.A.R.F. kann teilbarfen eine gute Variante sein. Dabei bekommt der Hund zum Beispiel morgens Trockenfutter bzw. sein bisheriges Futter und wird abends gebarft. Hierbei wird empfohlen, dass zwischen den beiden Fütterungsarten acht Stunden liegen.

B.A.R.F.: basiert auf der Biologischen Artgerechten RohFütterung. Beim Barfen gibt es viele verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung. So bieten Hersteller bereits komplett fertige Gerichte an, die man nur noch an den Hund weiterreichen muss. Andere Rohfütterer setzen lieber auf Eigeninitiative und mischen Fleisch selbstständig mit püriertem Obst und Gemüse. Hierbei ist zu beachten, dass man auf eine ausgewogene Ernährung achtet und sich gerade am Anfang gut einliest oder sich einen Experten an die Hand nimmt. Einige Rohfütterer sind übrigens der Meinung, dass man dem Hund kein Gemüse füttern müsse, da der Fleischfresser Hund es nicht verwerten könne. Dagegen spricht allerdings, dass dem Hund dann wichtige Mineralstoffe fehlen, sowie Ballaststoffe für die Verdauung. Für die Menge gilt, dass ein ausgewachsener Hund – je nach Auslastung – täglich 2-4% seines Körpergewichtes zu sich nehmen sollte.

 

Letztendlich gilt: Entscheide individuell für Deinen Vierbeiner – denn das Wichtigste ist, dass Dein Hund sich wohl fühlt.

 

 

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